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Monika Röth (monika), 30.03.2012

James Joyces „Ulysses“ als 20-stündiges Hörspielereignis

Die Studioaufnahmen für die erste deutschsprachige Hörspielfassung des „Ulysses“, eine Koproduktion von SWR2 und Deutschlandradio, werden im April 2012 nach insgesamt 100 Aufnahmetagen abgeschlossen.

Die Arbeiten für die größte SWR2-Hörspielproduktion der vergangenen Jahre hatten im Mai 2011 begonnen. Im April steht Manfred Zapatka für die letzten Aufnahmen im Studio. Er tritt in der Bearbeitung dieses Jahrhundertromans von James Joyce als Erzähler auf. Für die Hauptrolle des Leopold Bloom konnten Klaus Buhlert, der Bearbeiter und Regisseur, sowie Dramaturg Manfred Hess (SWR2) den Schauspieler Dietmar Bär gewinnen. Neben ihm werden Corinna Harfouch, Jens Harzer, Birgit Minichmayr, Thomas Thieme, Werner Wölbern und viele andere Schauspielgrößen zu hören sein. SWR-Intendant Peter Boudgoust hat das Projekt bereits als Programmhöhepunkt für das Jahr 2012 angekündigt.

Premiere dieses außergewöhnlichen Radioereignisses in SWR2 ist am 16. Juni, den Literaturfreunde jedes Jahr als sogenannten „Bloomsday“ feiern, denn die Handlung des Romans spielt in Dublin am 16. Juni 1904. Von 8 Uhr morgens bis ca. 6 Uhr am nächsten Tag (17. Juni) werden in mehr als 20 Stunden alle 18 Kapitel des Hörspiels gesendet. Einzige Unterbrechungen sind Nachrichten sowie Einleitungen in die Kapitel und Zusammenfassungen des bisherigen Geschehens. Der Deutschlandfunk sendet am selben Abend die Kapitel 1 bis 7.

SWR-Hörfunkdirektor Bernhard Hermann: „Es war längst an der Zeit, den ‚Ulysses‘ für die deutschsprachigen Leser und Hörer als Hörspiel erlebbar zu machen - mit seiner Sprachgewalt und seinem Humor, mit seiner Poesie und seiner Musikalität. SWR2 möchte mit einem einzigartigen Radioereignis die Literatur- und die Hörspielwelt begeistern und wieder neugierig machen auf diesen nicht immer einfachen, aber doch immer realitätsgesättigten Text der Weltliteratur.“

Aus rund 85 Stunden Audiomaterial wird Regisseur Klaus Buhlert in den nächsten Wochen und Monaten die mehr als 20-stündige Sendefassung erstellen, die sich nicht auf eine Lesung beschränkt. Die Hörspielinszenierung hat sich zum Ziel gesetzt, für die vielfältigen Erzählformen und literarischen Stilexperimente des Romans eigene akustische Entsprechungen zu finden.

Quelle: SWR

Monika Röth (monika)
e-mail: mroeth@audiobooks.at

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